Veröffentlichungen

Das Neue Oberlausitzer Hausbuch 2019 ist da! Es enthält einen bunten Mix an kalendarischen Informationen, Mundartgedichten von Annelies Schulz und Hans Klecker und natürlich vielen spannenden und unterhaltsamen Beiträgen aus der gesamten Oberlausitz sowie darüber hinaus. So wird im beliebten Oberlausitzer Pitaval eine Kriminal- und Liebesgeschichte aus dem 18. Jahrhundert in Stift Joachimstein aufgerollt. In der Reihe „12 für‘s Jahr“ geht es dieses Mal um Oberlausitzer Berge, um die sich allerlei Sagen und Mythen ranken. Desweiteren werden heute vergessene Zeugnisse zur sorbischen Kultur und Geschichte in Wort und Bild vorgestellt u.v.a.m. Auch der Blick zum Nachbarn, ins heutige Polen und nach Tschechien, fehlt nicht, wenn beispielsweise die böhmischen Exklaven in der historischen Oberlausitz vorgestellt werden oder mit dem Reichsgau Sudetenland ein brisantes Thema aufgegriffen wird, der zwischen 1938 bis 1945 aus Böhmen herausgerissen und „Heim ins Reich“ geholt wurde. 

192 Seiten, durchgängig farbig
ISBN 978-3-944104-25-6
8,90 Euro

2018 feiert der Landkreis Görlitz sein zehnjähriges Bestehen. Seine Wurzeln reichen sogar bis in das Jahr 1268 zurück, als die damaligen Landesherren der Oberlausitz, die Markgrafen von Brandenburg, das Land in die Vogteien Bautzen und Görlitz teilten.

Anhand der Kapitel Geschichte, Natur und Landschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Sport wird allerdings nicht lediglich ein Blick in die Vergangenheit geworfen, sondern gleichermaßen in Streiflichtern werden Orte, Vereine und aktuelle Entwicklungen des Landkreises vorgestellt. Vor allem kommen die Menschen zu Wort, ihre Ideen, Projekte und Wünsche. Insofern ist das Buch auch eine spannende Momentaufnahme. Der Text-Bild-Band besticht durch bislang unveröffentlichte, eindrucksvolle Aufnahmen und zeigt die Schönheit und Vielfalt des Landkreises.

Zudem liegt dem Band eine Karte bei, die den heutigen Landkreis sowie den historischen Kreis Görlitz im Jahr 1753 zeigt.

ISBN: 978-3-944104-24-9
140 S. durchgängig farbig plus zwei Karten des Landkreises Görlitz und dem historischen Kreis Görlitz 1753
14,90 Euro

Görlitz verfügt über ein einzigartiges städtebauliches Ensemble. Gottfried Kiesow hatte Görlitz gar zur schönsten Stadt Deutschlands erklärt. In der DDR-Zeit aufgrund der Magelwirtschaft dem Verfall preisgegeben, wird die Stadt nach der politischen Wende aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt. Andreas Bednarek, einer der besten Kenner der Baugeschichte von Görlitz, hat sich auf Spurensuche begeben und lässt Görlitz um die Jahrhundertwende in diesem großformatigen, englischsprachigem Text - Bildband mit eindrucksvollen historischen Fotos von Robert Scholz wieder aufleben.

Königsbrück 2017, 160 S., engl., 32x21 cm
ISBN 978-3-944104-20-1
25,00 Euro
 

Das Görlitzer Kaufhaus

Neues Oberlausitzer Hausbuch

Das Neue Oberlausitzer Hausbuch 2018 ist da! Neben dem kalendarischen Teil, der wiederum die Kirmes (Kirchweihfeste), Jubilare, Ortsjubiläen, kuriose Feiertage oder auch den beliebten Trächtigkeitskalender u.a.m. enthält, widmen sich die Beiträge in einem bunten Reigen verschiedenen Themen und Aspekten zur Geschichte und Kultur der Oberlausitz, darunter mundartliches, ein Beitrag zum Oberlausitzer Pitaval, des Weiteren Beiträge zur Geschichte und Kunstgeschichte, Umwelt und Natur, belletristische Erinnerungen von Annelies Schulz, biografisches, und auch der Blick zum nordböhmischen Nachbarn fehlt nicht.

192 Seiten, durchgängig farbig
ISBN 978-3-944104-18-8
8,90 Euro

von Ingo Hauffe

Der Vampir mit der gelben Bommelmütze ist so ganz anders als andere Fledermäuse. Er trinkt am liebsten Himbeerbrause und ist auch sonst etwas tollpatschig. Als er seine gelbe Bommelmütze verliert, zieht er mit seinen Gefährten durch die Oberlausitz, um sie zu suchen. Dabei begegnet er den Lausitzer Sagengestalten, wie Krabat, der Mittagsfrau, dem Nix, dem Wassermann und einigen anderen. Die spannenden und überaus farbenfrohen Illustrationen lassen die unterhaltsame Abenteuergeschichte zu einem Spaß für Kinder ab 5 Jahren und allen Junggebliebenen werden.

Zwei Bände in einem Band 16,90 Euro

Königsbrück 2017,80 S., 28x21 cm
ISBN 978-3-944104-15-7
16,90 Euro

Das Görlitzer Kaufhaus

Das Görlitzer Kaufhaus
von Lars-Arne Dannenberg und Andreas Bednarek


Das Görlitzer Kaufhaus feierte im Jahr 2013 sein hundertjähriges Jubiläum. In der Miniatur werden seine wechselvolle Geschichte wie auch die Vorgeschichte erzählt und die architektonische Bedeutung des Gebäudes vorgestellt. Eine reiche Bebilderung mit seltenen historischen und spannenden zeitgenössischen Aufnahmen lassen das Heft auch optisch zu einem Vergnügen werden.

Olbersdorf 2013, 24 Seiten, 20 Abb., 105x148 mm
ISBN 978-3-944104-04-1
4,50 Euro

Die zweite Auflage ist jetzt erhältlich.

Die Statuten des Stifts Joachimstein. Edition und Analyse

Die Statuten des Stifts Joachimstein.
Edition und Analyse

von Jan Bergmann

1722 errichtete Joachim Sigismund von Ziegler und Klipphausen das Weltadlige Fräuleinstift Joachimstein. Das Stift war das zentrale Symbol adligen Standesbewusstseins in der Oberlausitz. Bereits seit 1708 erarbeitete der Stifter zugleich Statuten, die das Zusammenleben der Stiftsdamen sowie die Organisation und Verwaltung des Stifts und der reichen Besitzungen regelten. Als er den 1722 erlassenen Stiftungsbrief noch einmal kurz vor seinem Tod, 1734, überarbeitete, war das Regelwerk auf 157 Paragraphen angewachsen. Die 1744 von Kurfürst Friedrich August II. bestätigten Statuten blieben bis zur Auflösung des Stifts 1945 in Kraft. Gemeinsam mit der 1828 geschlossenen Joachimsteiner Konvention sowie Nachträgen von 1871 und 1872 werden die Rechtstexte in diesem Band erstmals vollständig ediert und vertiefend analysiert. Dadurch wird ein Dokument erschlossen, das einen der seltenen und tiefen Einblicke in die alltägliche Lebenswelt adliger Frauen im 18. Jahrhundert erlaubt.

Jan Bergmann hat bereits mehrere Studien zur Familie von Ziegler und Klipphausen wie auch zum Stift Joachimstein veröffentlicht.

Olbersdorf 2013, 250 Seiten, 21 Abb., 17x21 cm
ISBN 978-3-944104-02-7
18,90 Euro

Stift Joachimstein und seine Güter.
Rückblicke auf die Geschichte einer Oberlausitzer Grundherrschaft

von Karl Heinz Großer

1722 errichtete Joachim Sigismund von Ziegler und Klipphausen das Weltadlige Fräuleinstift Joachimstein und stattete es mit reichem Besitz aus. Das Stiftsschloss an der Neiße, südlich von Görlitz, war ein zentrales Symbol adligen Standesbewusstseins in der Oberlausitz. Die Stiftung umfasste acht Rittergüter mit fast viertausend Hektar Land, hauptsächlich Wald. Sie gehörte damit zu den größten Forstbetrieben in der Oberlausitz. 1945 wurde das Stift aufgelöst und enteignet.

Dr. Karl Heinz Großer, Nachfahre der letzten drei Stiftsforstmeister, kennt die Stiftsverwaltung noch aus eigenem Erleben. Seine faktenreiche Darstellung dokumentiert nicht nur die  Wirtschaftsgeschichte einer Oberlausitzer Grundherrschaft, sondern sie berichtet anhand zahlreicher Abbildungen und Karten auch anschaulich von einer untergegangenen Welt.

Olbersdorf 2012, 248 Seiten, 85 Abb., 17x21 cm
ISBN 978-3-944104-00-3
16,90 Euro

Dieses Buch ist leider vergriffen und daher nicht mehr lieferbar.

Ein Streifzug durch das soziale und kulturelle Leben des Ortes in Bildern und Dokumenten

von Andreas Wenzel

Diese Publikation ist dem 475. Jahrestag der Gründung von Jonsdorf im Jahre 2014 gewidmet. Bilder und Dokumente aus zwei Jahrhunderten sozialer und kultureller Geschichte sowie sportlicher Betätigung erinnern an ein umfangreiches und vielfältiges gesellschaftliches Leben in Jonsdorf. Themen des Buches sind u. a. die Kirmes, Kuchenfuhre, Kulturfesttage, die Gesangsvereine, das Chorsingen und Konzerte, der Dilettantenverein, die Volksspielkunst „Thalia“, die Komödie „De Steenbruchschmiede“, das Nationale Aufbauwerk, die Feuerwehr, die Sanitätskolonne, das Deutsches Rotes Kreuz und die Sportvereine.

Olbersdorf 2013, 248 Seiten, 660 Abb., 15x21 cm
ISBN 978-3-944104-05-8
15,00 Euro

Bauwesen und Architektur der Stadt Görlitz - Repräsentationsformen an der Schwelle zur Frühen Neuzeit

von Maritta Iseler

Die oberlausitzische Stadt Görlitz war im ausgehenden Mittelalter eine bedeutende Handelsstadt mit etwa 10.000 Einwohnern. Ihre Lage zwischen Sachsen, Schlesien und Böhmen an der Via Regia – eine der ältesten und wichtigsten West-Ost-Verkehrsadern des europäischen Waren- und Kulturaustauschs von Franken und Hessen über Leipzig nach Breslau und Krakau – spiegelt sich in der Architektur wider. Insbesondere nach dem Brand 1525 setzte unter der Ägide des Stadtwerkmeisters Wendel Roskopf d. Ä. (um 1480–1549) ein reges Baugeschehen ein. Es entstand eine neuartige eigenständige Baukunst mit dem über Ungarn und Böhmen vermittelten Ornamentschatz der Renaissance unter Weiterverwendung tradierter Formen. Zahlreiche Gebäude haben sich nahezu unversehrt erhalten, darunter viele der sogenannten Görlitzer Hallenhäuser. Sie eignen sich hervorragend als Studienobjekte. Die vorliegende Monografie zeigt, dass hinter der Übernahme der Renaissance-Architektur tiefer gehende Interessen im Rahmen der städtischen Repräsentationsstrategien der regierenden Oberschicht standen, deren Grundlage die grenzüberschreitende Kommunikation der Akteure war. Ausführliche Analysen beleuchten den Einfluss und die Ziele von Auftraggebern und Bauleuten, die Organisation des städtischen Bauwesens, die vorhandenen Bausubstanz und die Funktion der antikisierenden Formen. Gleichermaßen entsteht das Bild der Arbeitswelt und der sozialen Stellung von Werkmeistern und Baukünstlern innerhalb der städtischen Gesellschaft an der Wende von Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit, wie Wendel Roskopf, der ein typischer Vertreter seines Berufsstandes ist. Dieser Band enthält über 200 Abbildungen, eine tabellarische Übersicht über vorhandene Steinmetzzeichen, Quelleneditionen und ein ausführliches Literaturverzeichnis sowie Register.

Bernstadt a. d. E. 2014, VIII, 452 S., 225 sw-Abb., 30 Farbabb., 24x17 cm
ISBN 978-3-944104-07-2
29,90 Euro

Oberseifersdorf / Klosterdorf – Barockkirche – Gemeindeleben

Oberseifersdorf, ein Ort, eine Kirche, eine Gemeinschaft – doch Oberseifersdorf ist mehr! Es ist Heimat, Arbeitsort und Lebenswelt früherer Generationen und der heutigen Bevölkerung. Das Heft, welches anlässlich des 300jährigen Jubiläums der Weihe der Barockkirche erscheint, gestattet einen tiefen Einblick in die Geschichte und die Ereignisse rund um das kirchliche und weltliche Leben der Gemeinde. In Einzelbeiträgen kommen sowohl Historiker und Pfarrer als auch ehemalige und heutige Oberseifersdorfer zu Wort, die von ihren Erlebnissen und über lebendige Geschichten erzählen. Viele Abbildungen illustrieren das reichhaltige Geschehen im Dorf früher und heute. Und es soll eine Erinnerung und Aufforderung für die zukünftigen Generationen sein, ihr Dorf noch schöner zu gestalten … Seien Sie gespannt, entdecken Sie Altes und Neues in Oberseifersdorf, lassen Sie sich Episoden erzählen und uralte Aufzeichnungen näherbringen …

Bernstadt a. d. E. 2014, 156 S., 132 Farbabb., 30x21 cm
ISBN 978-3-944104-08-9
19,90 Euro

Evangelisches Schlesien Entdecken - Erfahren - Erleben

von Lars-Arne Dannenberg, Matthias Donath

Noch ein Buch über Schlesien? - es gibt doch schon so viele, wird sich mancher fragen. Doch dieses Buch ist anders. Es betrachtet diese einzigartige Region im Herzen Europas aus dem "evangelischen Blickwinkel". Evangelisches Leben in Schlesien hatte immer etwas Besonderes, seit Anbeginn. Es ist bis heute weit davon entfernt "museal" zu sein - im Gegenteil - es ist quicklebendig!

Das Bauch "Destination Niederschlesien" lädt ein, Schlesien als (Reise-)Ziel zu wählen, die beeindruckenden Städte und wunderschönen Landschaften zu ENTDECKEN, mehr über die wechselvolle Geschichte zu ERFAHREN und evangelisches Wirken von der Reformation bis heute haut- und lebensnah mit zu ERLEBEN.

inkl. Hinweise zu Übernachtungsmöglichkeiten/Gästezimmern sowie einem kleinen polnischen Wörterbuch

Königsbrück 2017, 172 Seiten, 165 Farb- und sw-Abb., 21x21 cm,
ISBN 978-3-944104-17-1, deutsch/polnisch
9,90 Euro

Grenz- und Zufluchtskirchen Schlesiens - Śląskie kościoły graniczne i ucieczkowe

von Lars-Arne Dannenberg, Matthias Donath, Eike Thomsen, Wojciech Wagner

Die Grenz- und Zufluchtskirchen waren evangelische Gotteshäuser an den Grenzen der katholischen Landesteile Schlesiens. Als nach dem Dreißigjährigen Krieg die freie Religionsausübung in Schlesien unterdrückt wurde, mussten die evangelischen Christen zum Gottesdienst in die benachbarten Länder ziehen. Dicht an der Grenze wurden für die Glaubensflüchtlinge bestehende Gotteshäuser zu Zufluchtskirchen erweitert oder neue Grenzkirchen errichtet. Erstmals werden in diesem Buch die Grenz- und Zufluchtskirchen aus historischer, theologischer und kunstgeschichtlicher Sicht umfassend behandelt. Ein Katalog aller Kirchenbauten, detaillierte Karten und reiches Bildmaterial runden diesen aus einem deutsch-polnischen Projekt hervorgegangenen Band ab.

Kościołami granicznymi i ucieczkowymi nazywano świątynie ewangelickie wznoszone wzdłuż granic katolickich części Śląska. Po wojnie trzydziestoletniej na Śląsku zniesiona została tolerancja religijna, a tamtejsi ewangelicy musieli udawać się na nabożeństwa do krajów sąsiednich. Dla pielgrzymów rozbudowywano istniejące już w pobliżu śląskich granic kościoły lub wznoszono zupełnie nowe świątynie. Książka po raz pierwszy całościowo opisuje zagadnienie kościołów granicznych i ucieczkowych z punktu widzenia historii, teologii i historii sztuki. Publikację, będącą owocem niemiecko-polskiego projektu badawczego, uzupełnia katalog wszystkich świątyń, szczegółowe mapy i bogaty materiał ilustracyjny.

Das Buch ist das Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung, die im Schloss Krobnitz vom 6. April bis zum 20. Oktober 2013 gezeigt wurde.

Olbersdorf 2012, 204 Seiten, 165 Farb- und sw-Abb., 21x21 cm,
ISBN 978-3-944104-01-0, deutsch/polnisch
19,90 Euro

Dieses Buch ist leider vergriffen. Eine Nachauflage wird vorbereitet.

 Matthias Donath, Lars-Arne Dannenberg, Alfons Adam, Tomas Okurka

"Wo ist mein Vaterland?", fragt die tschechische Nationalhymne. Früher konnten auch Deutsche ganz selbstverständlich die Antwort geben: Böhmen. Denn Böhmen war ein Land, in dem zwei Völker weitgehend friedlich zusammenlebten. Auch die 1918 gegründete Tschechoslowakei war Heimat von Einwohnern deutscher Sprache. Der Band erzählt in mehreren Kapiteln von den Licht- und Schattenseiten des Zusammenlebens, das nach 1945 mit der Vertreibung der deutschen Bevölkerung endete.

104 Seiten mit zahlreichen Abb.
ISBN 978-3-944104-26-3
10,00 Euro

Deutsches Kulturgut bewahren

von Jens Baumann, Lars-Arne Dannenberg,
Matthias Donath

Der vorliegende Band entstand aus einem deutsch-polnischen Schuülerprojekt, welches sich mit Sagen und Märchen aus den Heimatregionen der Vertriebenen beschäftigte.
„Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl“, lautet ein bekanntes Bonmot. Und doch werden „Heimetgefühl“ mit bestimmten Orten verknüpft. Zu solchen Orten gehören Berge und Flüsse oder auch Burgen und Städte, ja selbst Personen und Ereignisse können Gegenstand Heimatgefühle weckender Erinnerungsorte sein. Um diese Orte ranken sich zahlreiche Geschichten und und Erzählungen, die von Generation zu Generation weitererzählt wurden. Auf diese Weise werden diese Orte zu regionalen Identifikationsmarken. Insbesondere einzeln stehende Berge aus Bergketten, markant herausragende Bergspitzen, die weithin sichtbar ins Land ragen, sind stark mit mythischen Bedeutungen aufgeladen. Sie werden geradezu „heiligen Bergen“. Der Zobten in Schlesien ist so ein Berg. Aber auch die Schneekoppe, auf der Grenze von Schlesien und Böhmen gelegen, der Kynast, im Dreiländereck von Schlesien, Böhmen und der Oberlausitz, oder der Caraiman in den rumänischen Südkarapaten gehören zu diesen sagenumwobenen Bergen. 

Bernstadt a. d. E. 2016, 80 Seiten, 81 Abb., 15x19,8 cm
ISBN 978-3-944104-14-0
9,90 Euro

Klaus Nitzsche

An einem nasskalten Morgen im September 1747 wird in einem Waldstück vor den Toren Dresdens die Leiche eines grausam zugerichteten Mannes gefunden, an einem Baum gefesselt und mit Pfeilen durchbohrt wie der hl. Sebastian. Der Kriminalagent seiner kurfürstlichen Majestät, Alexander von Rautwitz, wird mit der Lösung des Falles beauftragt. Die Spur führt von Dresden nach Venedig und in das Kloster San Sisto von Piacenza, wo sich Raffaels Sixtinische Madonna befindet… Spannungsgeladen und kenntnisreich versetzt Klaus Nitzsche den Leser in das barocke Dresden wie auch in die Lagunenstadt Venedig und wirft einen Blick hinter die Kulissen von höfischer Pracht auf der einen Seite und vergehender Macht der Serenissima auf der anderen.

Klaus Nitzsche ist der Autor mehrerer historischer Wirtschafts- und Kriminalromane, die zum Teil in mehrere Sprachen übersetzt wurden. ›Pfeilmord‹ ist der erste Fall des eigensinnigen Einzelgängers Alexander von Rautwitz.

14,90 Euro

ISBN 978-3-944104-27-0

von Lars-Arne Dannenberg, Matthias Donath (Hrsg.)

Der Band „Lebensbilder des sächsischen Adels III“ veröffentlicht aktuelle Forschungen zu Familien und einzelnen Persönlichkeiten des sächsischen Adels. Die Beispiele machen deutlich, wie sich adlige Normen konstituierten und wie sie bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Geltung behielten. Mehrere Aufsätze beinhalten Ergebnisse von Tagungen der Historischen Kommission des sächsischen Adels.

Aus dem Inhalt:

  • Die von Burkersroda und von Heßler
  • Die Familie von Gersdorff auf Kay (Neumark)
  • Das erloschene Adelsgeschlecht von Bischoffwerder
  • Carl Adolph Gottlob von Schachmann (1725–1789)
  • Hellmuth von Mücke (1881–1957)
  • Arnd von Kirchbach (1885–1963) und Esther von Kirchbach, geb. von Carlowitz (1894–1946)
  • Heinrich Freiherr von Welck (1899–1945) und Johan van Regteren Altena (1899–1980)

Die Reihe „Adel in Sachsen“ beschäftigt sich mit der Geschichte des sächsischen Adels vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Beiträge nehmen die Lebenswelten sowie die kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen des Adels in den Blick.

ISBN 978-3-944104-21-8

17,90 Euro

von Lars-Arne Dannenberg, Matthias Donath (Hrsg.)

Der Band stellt ausgewählte sächsische Familien und Persönlichkeiten adliger Herkunft vor. Mehrere Beiträge beleuchten das Verhalten namhafter Mitglieder des sächsischen Adels in den verschiedenen politisch-gesellschaftlichen Systemen des 20. Jahrhunderts.

Aus dem Inhalt:

  • Paul und Heinrich von Gröbel
  • Familie Kregel von Sternbach
  • Carl Heinrich von Heineken und seine Nachkommen
  • Kunz von Brunn genannt von Kauffungen und seine Familie
  • Hellmuth von Mücke
  • Manfred Freiherr von Killinger
  • Julius Graf von Zech-Burkersroda
  • Arnold Vieth von Golßenau alias Ludwig Renn
  • Familie von Arnim auf Kriebstein

Bernstadt a. d. E. 2014, 198 Seiten, 81 Abb., 17x21 cm
ISBN 978-3-944104-09-6
17,90 Euro

von Lars-Arne Dannenberg, Matthias Donath (Hrsg.)

Der sächsische Adel ergänzte sich stets durch Zuwanderung, weshalb eine entsprechende Integration der „Neuankömmlinge“ notwendig wurde. „Integration“ und „Konvention“ sind die Leitbegriffe dieses Bandes, hatte sich doch jede der hier vorgestellten Familien und Personen des sächsischen Adels auf ihre Weise mit den Normen auseinanderzusetzen. 

Vorgestellt werden

  • die Familie von Taube in Sachsen,
  • Karl Gotthelf von Hundt und Altengrottkau,
  • die irische Familie O'Byrn in Sachsen,
  • Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf,
  • Hermann Graf zu Münster,
  • Margarete von Helldorff,
  • Konrad von Holleuffer-Kypke.

Die Reihe „Adel in Sachsen“ beschäftigt sich mit der Geschichte des sächsischen Adels vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Beiträge nehmen die Lebebswelten sowie die kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen des Adels in den Blick.

Bernstadt a. d. E. 2016, 192 Seiten, 81 Abb., 17x21 cm
ISBN 978-3-944104-13-3
17,90 Euro

Gustav Reinhold Haubold war nach seiner Ausbildung zum Sattler bei der sächsischen Kutschenmanufaktur Heinrich Gläser in Dresden tätig, deren Geschäftsführer und später Eigentümer er wurde. Gläser belieferte auch das Dresdner Königshaus mit prächtigen Kutschen. Bis heute befinden sich von Haubold gefertigte Fahrzeuge des sächsischen Königshofes in verschiedenen Kutschensammlungen, wie der auf Schloss Augustusburg bei Chemnitz.

Nach dem Verkauf des Unternehmens an den Radeberger Automobilhersteller Heuer war Haubold weiterhin als Innenausstatter für die zunehmend moderneren Automobilhersteller tätig, wie die Magdeburger Panther-Werke, die Luxuskarossen herstellte, und vor allem für den ersten sächsischen Auto-Fabrikanten Emil Hermann Nacke in Coswig.

Herausgeber dieser spannenden und zugleich unterhaltsamen Lebenserinnerungen ist der Urenkel Gustav Reinhold Haubolds Günter Höhne.

8,90 Euro

ISBN 978-3-944104-23-2

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