Adel in Sachsen

Die Reihe „Adel in Sachsen“ beschäftigt sich mit der Geschichte des sächsischen Adels vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Beiträge nehmen die Lebenswelten des Adels, seine kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen, in den Blick.

Lebensbilder des sächsischen Adels II

Lebensbilder des sächsischen Adels II

von Lars-Arne Dannenberg, Matthias Donath (Hrsg.)

Der sächsische Adel ergänzte sich stets durch Zuwanderung, weshalb eine entsprechende Integration der „Neuankömmlinge“ notwendig wurde. „Integration“ und „Konvention“ sind die Leitbegriffe dieses Bandes, hatte sich doch jede der hier vorgestellten Familien und Personen des sächsischen Adels auf ihre Weise mit den Normen auseinanderzusetzen. 

Vorgestellt werden

  • die Familie von Taube in Sachsen,
  • Karl Gotthelf von Hundt und Altengrottkau,
  • die irische Familie O'Byrn in Sachsen,
  • Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf,
  • Hermann Graf zu Münster,
  • Margarete von Helldorff,
  • Konrad von Holleuffer-Kypke.

Die Reihe „Adel in Sachsen“ beschäftigt sich mit der Geschichte des sächsischen Adels vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Beiträge nehmen die Lebebswelten sowie die kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen des Adels in den Blick.

Bernstadt a. d. E. 2016, 192 Seiten, 81 Abb., 17x21 cm
ISBN 978-3-944104-13-3
17,90 Euro

Lebensbilder des sächsischen Adels I

Lebensbilder des sächsischen Adels I

von Lars-Arne Dannenberg, Matthias Donath (Hrsg.)

Der Band stellt ausgewählte sächsische Familien und Persönlichkeiten adliger Herkunft vor. Mehrere Beiträge beleuchten das Verhalten namhafter Mitglieder des sächsischen Adels in den verschiedenen politisch-gesellschaftlichen Systemen des 20. Jahrhunderts.

Aus dem Inhalt:

  • Paul und Heinrich von Gröbel
  • Familie Kregel von Sternbach
  • Carl Heinrich von Heineken und seine Nachkommen
  • Kunz von Brunn genannt von Kauffungen und seine Familie
  • Hellmuth von Mücke
  • Manfred Freiherr von Killinger
  • Julius Graf von Zech-Burkersroda
  • Arnold Vieth von Golßenau alias Ludwig Renn
  • Familie von Arnim auf Kriebstein

Bernstadt a. d. E. 2014, 198 Seiten, 81 Abb., 17x21 cm
ISBN 978-3-944104-09-6
17,90 Euro

Die Statuten des Stifts Joachimstein. Edition und Analyse

Die Statuten des Stifts Joachimstein.
Edition und Analyse

von Jan Bergmann

1722 errichtete Joachim Sigismund von Ziegler und Klipphausen das Weltadlige Fräuleinstift Joachimstein. Das Stift war das zentrale Symbol adligen Standesbewusstseins in der Oberlausitz. Bereits seit 1708 erarbeitete der Stifter zugleich Statuten, die das Zusammenleben der Stiftsdamen sowie die Organisation und Verwaltung des Stifts und der reichen Besitzungen regelten. Als er den 1722 erlassenen Stiftungsbrief noch einmal kurz vor seinem Tod, 1734, überarbeitete, war das Regelwerk auf 157 Paragraphen angewachsen. Die 1744 von Kurfürst Friedrich August II. bestätigten Statuten blieben bis zur Auflösung des Stifts 1945 in Kraft. Gemeinsam mit der 1828 geschlossenen Joachimsteiner Konvention sowie Nachträgen von 1871 und 1872 werden die Rechtstexte in diesem Band erstmals vollständig ediert und vertiefend analysiert. Dadurch wird ein Dokument erschlossen, das einen der seltenen und tiefen Einblicke in die alltägliche Lebenswelt adliger Frauen im 18. Jahrhundert erlaubt.

Jan Bergmann hat bereits mehrere Studien zur Familie von Ziegler und Klipphausen wie auch zum Stift Joachimstein veröffentlicht.

Olbersdorf 2013, 250 Seiten, 21 Abb., 17x21 cm
ISBN 978-3-944104-02-7
18,90 Euro

Stift Joachimstein und seine Güter. Rückblicke auf die Geschichte einer Oberlausitzer Grundherrschaft

Stift Joachimstein und seine Güter.
Rückblicke auf die Geschichte einer Oberlausitzer Grundherrschaft

von Karl Heinz Großer

1722 errichtete Joachim Sigismund von Ziegler und Klipphausen das Weltadlige Fräuleinstift Joachimstein und stattete es mit reichem Besitz aus. Das Stiftsschloss an der Neiße, südlich von Görlitz, war ein zentrales Symbol adligen Standesbewusstseins in der Oberlausitz. Die Stiftung umfasste acht Rittergüter mit fast viertausend Hektar Land, hauptsächlich Wald. Sie gehörte damit zu den größten Forstbetrieben in der Oberlausitz. 1945 wurde das Stift aufgelöst und enteignet.

Dr. Karl Heinz Großer, Nachfahre der letzten drei Stiftsforstmeister, kennt die Stiftsverwaltung noch aus eigenem Erleben. Seine faktenreiche Darstellung dokumentiert nicht nur die  Wirtschaftsgeschichte einer Oberlausitzer Grundherrschaft, sondern sie berichtet anhand zahlreicher Abbildungen und Karten auch anschaulich von einer untergegangenen Welt.

Olbersdorf 2012, 248 Seiten, 85 Abb., 17x21 cm
ISBN 978-3-944104-00-3
16,90 Euro

Eine Rezension des Buches können Sie der » Sächsischen Zeitung vom 18. März 2013 finden.

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Die Grafen und Fürsten von Schönburg im Muldental

Die Grafen und Fürsten von Schönburg im Muldental

Beiträge der Veranstaltungsreihe „100 Jahre Residenzschloss Waldenburg“ im Jubiläumsjahr 2012 sowie des Kolloquiums am 23. Juni 2012 auf Schloss Waldenburg herausgegeben von Britta Günther und Michael Wetzel

Die Grafen und Fürsten von Schönburg gehören zu den ältesten sächsischen Adelsgeschlechtern. Als Nachfahren von Reichsministerialen, die ihre Herrschaften an der Zwickauer Mulde vom deutschen König empfangen hatten, empfanden sie sich dem sächsischen Herrscherhaus als ebenbürtig. Ihr Widerstand gegen die Eingliederung in den sächsischen Staatsverband ging mit einem gesteigerten Repräsentationsbedürfnis einher. Es entstanden prächtige Schlossbauten, großzügige Parkanlagen und wertvolle Kunstsammlungen. Der Band versammelt die Vorträge der Veranstaltungsreihe „100 Jahre Residenzschloss Waldenburg“ sowie des Kolloquiums „Die Fürsten und Grafen von Schönburg im Muldental“ im Jubiläumsjahr 2012. Die Aufsätze beleuchten u. a. Herrschaft und Machtverlust der Schönburger seit dem 18. Jahrhundert und behandeln den bedeutenden Beitrag des Adelsgeschlechts zu Wirtschaft, Kunst und Kultur des Muldentals.

Olbersdorf 2012, 166 Seiten, 74 Abb., 17x21 cm
ISBN 978-3-944104-00-4
14,90 Euro

Eine Rezension des Buches können Sie in der » Freien Presse, Ausgabe Glauchau, vom 21. Dezember 2013 lesen ...